Ein erfundener Weiler am Westufer

Pieve Noceto

Das Wasser unter dem Weg.
Das Wasser unter dem Weg.

Pieve Noceto liegt am Westufer des Gardasees, ein paar Kilometer von einem Hafen, in dem noch gearbeitet wird. Der Name kommt von den Walnussbäumen, die den Hang über dem Wasser halten. Es gibt eine Pfarrkirche, einen Steg für zwei Fischerboote und eine Bäckerei, die vor der ersten Fähre aufmacht.

Die Straße reicht nicht ganz bis zum letzten Haus. Die letzten fünfzig Meter geht man unter den Bäumen. Nachmittags wird der See still genug, dass man ein Boot hört, lange bevor man es sieht. Im Oktober fallen die Nüsse auf den Weg, und das Wasser wird zinnfarben.

Den Ort haben wir erfunden, damit eine Hotelseite öffentlich stehen kann, ohne sich einen fremden Namen zu leihen. Der See ist echt. Das Haus ist ein Muster.

Das Auto bleibt am Wasser. Es gibt keine Rezeption und keine Hausnummer fürs Telefon. Wer geschrieben hat, wird am Hafen abgeholt und geht mit nach oben.